Was bedeutet Säure-Basen-Ausgleich überhaupt – und warum betrifft das unsere Haut, Füsse & Nägel?
- 12. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
„Ich esse doch eigentlich ganz normal – wieso fühle ich mich trotzdem oft müde oder unausgeglichen?“
Diese Frage höre ich sehr häufig.
Und sie ist absolut berechtigt.
Denn Säure-Basen-Ungleichgewichte entstehen nicht nur durch ungesunde Ernährung, sondern vor allem durch unseren heutigen Lebensstil.
Was bedeutet Säure-Basen-Ausgleich eigentlich?
Unser Körper ist darauf angewiesen, dass der pH-Wert in einem gesunden Gleichgewicht bleibt.
Ein leicht basisches Milieu ist wichtig, damit:
Enzyme richtig arbeiten
Zellen regenerieren können
Entgiftung funktioniert
Haut und Schleimhäute stabil bleiben
Säuren entstehen dabei täglich ganz automatisch:
durch Stoffwechselprozesse
durch Stress
durch Bewegung
durch Verdauung
Das ist normal – solange der Körper sie neutralisieren und ausscheiden kann.
Problematisch wird es, wenn mehr Säuren entstehen, als der Körper ausgleichen kann.
Warum unser Alltag den Körper oft übersäuert
Viele Faktoren tragen dazu bei, dass der Körper dauerhaft unter Druck steht:
Stress und innere Anspannung
zu wenig Schlaf
Zeitdruck
Zucker und Weissmehl
stark verarbeitete Lebensmittel
Kaffee, Alkohol
Medikamente
Bewegungsmangel
Der Körper ist klug – er versucht, die Säuren irgendwo „zwischenzulagern“.
Und sehr oft zeigt sich das genau dort, wo wir es sehen und spüren können:
an der Haut, an den Nägeln und an den Füssen
Was Haut, Nägel und Füsse mit dem Säure-Basen-Haushalt zu tun haben
Unsere Haut ist ein Ausscheidungsorgan.
Wenn Nieren, Darm oder Lymphe überlastet sind, übernimmt die Haut einen Teil dieser Aufgabe.
Mögliche Anzeichen können sein:
rissige oder gereizte Haut
vermehrte Hornhautbildung
Pilzanfälligkeit
langsames Nagelwachstum
brüchige oder veränderte Nägel
Druckempfindlichkeit an den Füssen
Das bedeutet nicht, dass alles nur vom Säure-Basen-Haushalt kommt –
aber er spielt sehr oft eine entscheidende Rolle.
Säure-Basen-Ausgleich ist kein Verzicht – sondern Entlastung
Ganz wichtig:
Säure-Basen-Ausgleich bedeutet nicht hungern.
Es bedeutet auch nicht, dass alles Saure „schlecht“ ist.
Es geht um:
Entlastung
Balance
bewusste Entscheidungen
Der Körper soll wieder die Möglichkeit bekommen, aufzuräumen, zu regulieren und sich zu regenerieren.
Der Unterschied zwischen Alltag und Reset
Man unterscheidet grundsätzlich zwischen zwei Ebenen:
1️⃣ Säure-Basen-Ausgleich im Alltag
mehr basenbildende Lebensmittel
bewusster Umgang mit Stress
ausreichend Trinken
gute Mineralstoffversorgung
2️⃣ Basenfasten als bewusster Reset
zeitlich begrenzt
gezielte Entlastung
klare Struktur
intensive Wirkung
Gerade als Einstieg oder nach langen Belastungsphasen kann ein Basenfasten sehr hilfreich sein.
Warum ich dieses Thema in mein Studio integriert habe
In meiner Arbeit sehe ich täglich, wie sehr sich innere Prozesse im Äusseren zeigen.
Und ich habe für mich selbst erfahren, wie viel sich verändern kann, wenn man dem Körper wieder Raum gibt.
Säure-Basen-Ausgleich ist für mich:
keine Modeerscheinung
keine schnelle Lösung
sondern ein Werkzeug, um den Körper wieder zu verstehen
Genau deshalb begleite ich dieses Thema:
über Behandlungen
über Basenfasten
über Ernährung
über gezielte Produkte
immer individuell, alltagstauglich und ohne Druck.
Ausblick auf den nächsten Blogpost
Im nächsten Beitrag wird es konkret und praktisch:
Welche Lebensmittel unterstützen den Körper?
Was sind basenbildende Lebensmittel?
Was sind gute und weniger gute Säurebildner – und warum?
So bekommst du Klarheit und Orientierung – ohne Verbote.
💚Nächster Blogpost:
Basenüberschüssige Ernährung: Diese Lebensmittel helfen – und diese belasten.



